Regionalrat stimmt für MET01
Ein Gebiet zur Ausweisung von Windkraftanlagen wurde im Regionalplan gestrichen, MET01 wurde immerhin verkleinert. Die Bürgerinitiative Windstill kämpft trotzdem weiter und ruft alle auf, sich weiter zu engagieren.
Ein Gebiet zur Ausweisung von Windkraftanlagen wurde im Regionalplan gestrichen, MET01 wurde immerhin verkleinert. Die Bürgerinitiative Windstill kämpft trotzdem weiter und ruft alle auf, sich weiter zu engagieren.
WINDSTILL hat Arbeitsmediziner geladen und den Immobilienmarkt ins Visier genommnen.
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RP – Online Artikel
Wirtschaftsministerin Mona Neubaur von den Grünen ermutigt Entscheider eigene Wege zu gehen.
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RP – Online Artikel
Die Bezirksregierung Düsseldorf prüft mehr Stellungnahmen – zur Schaffung von Vorrangzonen für die Windkraft.
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RP – Online Artikel
An den
Regierungspräsidenten
der Bezirksregierung Düsseldorf
Herrn Thomas Schürmann
Cecilienallee 2
40474 Düsseldorf
Sehr geehrter Herr Schürmann,
die parteiunabhängige Initiative „Windstill.“ ist ein Zusammenschluss betroffener Bürger im Raum Mettmann. Innerhalb dieses Raumes sollen zwischen Mettmann, Obschwarzbach und Ratingen-Homberg gemäß einer Planung der Bezirksregierung Düsseldorf Windenergieanlagen in unbegrenzter Höhe bei gleichzeitig deutlich verringerten Abständen zu bestehender Wohnbebauung zulässig
werden.
Wir haben in der kurzen Zeit der Bürgerbeteiligung zur vorgesehenen 18. Änderung des Regionalplanes Düsseldorf (RPD) noch während der Sommerferien in NRW rund 500 Unterschriften gesammelt. Zusätzlich konnten wir in einer Online-Petition (change.org) bis heute über 1.000 Unterzeichner gegen die Ausweisung der Mettmanner Flächen Met01 und Met02 mobilisieren. Neben mehreren gut besuchten Informationsveranstaltungen für interessierte Bürger haben wir zwei Kundgebungen mit 150 Teilnehmern (Rathaus Mettmann) bzw. 100 Teilnehmern (potentielle Bebauungsfläche) durchgeführt. Der WDR Düsseldorf berichtete hierüber in den Lokalzeiten Düsseldorf und Bergisches Land unter dem Motto „Ein Sturm zieht auf in Mettmann“ sowie im Rundfunk. Mehrere hundert Bürger und zahlreiche öffentliche Stellen haben zudem von der Möglichkeit zur Stellungnahme in Ihrem Haus Gebrauch gemacht.
Am vergangenen Sonntag, den 3. November 20024, haben sich noch einmal über 200 Bürger versammelt, um ihrem Protest gegen die geplanten Windkraftanlagen Ausdruck zu verleihen. Unsere erheblichen Bedenken gegen die Ausweisung der Gebiete Met01 und Met02 (und dies teilweise sogar als Beschleunigungsflächen) erklären sich wie folgt:
…/2
Außerdem stellen wir fest, dass andere nordrhein-westfälische Regierungsbezirke für die Mindestentfernung zu Windrädern bereits wieder die 1.000-Meter-Regel eingeführt haben oder einzuführen beabsichtigen. Sollte das nicht auch für den dichtest besiedelten Kreis Deutschlands mit 1.204 Einwohnern je km² gelten? Hinzu kommt, dass die bisher vorgesehene Flächenzuweisung im RPD einen ganz erheblichen Puffer von 835 ha aufweist. Der Wegfall der offensichtlich problematischen sieben Flächen in einer Gesamtgröße von 65 ha im Kreis Mettmann würde das Gesamtprojekt damit in keiner Weise beeinträchtigen.
Beigefügt übersende ich Ihnen einen heute erschienenen Artikel der Rheinischen Post sowie die von unserer Initiative mit rund 2.000 Exemplaren verteilte Einladung zu der Lichterkette. Das bisherige unsere Ziele unterstützende Medienecho zu Windstill. füllt mittlerweile einen 90-seitigen Pressespiegel, den wir Ihnen, falls gewünscht, gerne zukommen lassen würden. Enttäuschend für die vielen betroffenen Bürger ist indes, dass auf die Fragen und Bedenken, die im Rahmen der Bürgerbeteiligung adressiert wurden, seitens Ihres Hauses bis dato in keinem Fall geantwortet wurde. So wurde nie detailliert, welche im Umweltbericht erwähnte hohe Betroffenheit und welche erheblichen Umweltauswirkungen zu Lasten des Schutzkriteriums Wohnen gemeint seien.
Eine demokratischen Prinzipien folgende Bürgerbeteiligung stellen wir uns anders vor. In den letzten Jahren wurde in der Presse viel über Politikverdrossenheit geschrieben. In der Zwischenzeit kann ich als Sprecher einer Bürgerinitiative diese Entwicklung leider – und das sehr zu meinem Bedauern – nachvollziehen. Bitte respektieren Sie daher den Bürger- und Wählerwillen in unserem Kreis, und veranlassen Sie, die Flächen Met01 und Met02 aus der anstehenden 18. Änderung des Regionalplanes zu streichen!
Mit freundlichen Grüßen
gez. Wolfgang Melzer
Dr. Wolfgang Melzer
Sprecher der Initiative Windstill.
1 18. Änderung des RPD, Umweltbericht bosch & partner, S. 92
2 18. Änderung des RPD, Umweltbericht bosch & partner, Met01, S. 5
3 18. Änderung des RPD, Umweltbericht bosch & partner, Met01, S. 5
Dr. W. Melzer – Mohrengarten 20 – 40822 Mettmann – Email: windstill.mettmann@gmail.com
Mehr als 200 Teilnehmer nahmen an einer Lichterkette teil und setzen ein Zeichen für Vernunft und gegen die gesundheitlichen Beeinträchtigungen eines möglichen Windparks.
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RP – Online Artikel
Wir von windstill wissen auch, das Windenergieanlagen zu Tausenden in Deutschland störungsfrei arbeiten und einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Wir sorgen uns aber um unsere Gesundheit, auch und insbesondere im Fall von Unfällen bei zu geringen Abstandsflächen – und diese haben verheerende Folgen.
Beispiel 1: Langenberg / Westfalen (2024) – Windradflügel bricht ab
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nw – Artikel
Beispiel 2: Hinrichshagen & Demmin / Vorpommern (2024) – Erneute Windradbrände
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Nordkurier – Artikel
Beispiel 3: Haltern am See (2021) – Windradturm stürzt ein
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n-tv – Beitrag
Die Liste ist nicht abschließend und ließe sich fortsetzen, zeigt aber deutlich: Die Einwände von windstill sind begründet!
Zwei neutrale Gutachten sprechen von immensen Gesundheits- und Sicherheitsgefahren bei Windradunfällen und fordern höhere Sicherheitsabstände zu Wohnbebauung. Der Beitrag ist als Audio in voller Länge kostenfrei abrufbar.
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shz – Online Artikel
Wir von windstill haben an der Rat der Stadt appelliert, noch im Vorhinein keine Beschlüsse zu den ausstehenden Änderungen des Regionalplans zu fassen.
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RP – Online Artikel
Wir von windstill haben einen Protestbrief an den Regionalrat verfasst, in dem der aktuelle Stand der Kritik zusammen gefasst und unserer Ziele erneut formuliert wurden.
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