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Kategorie: Presse

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Pressekontakt: Folke Heyer 0172 2501867 windstill.mettmann@gmail.com

24. August 2026

Windstill informiert : Windpark Mettmann ist in Planung

Im Beisein von Vertretern der Stadt Mettmann hat das Bremer Windkraftunternehmen „wpd“ kürzlich die Initiative Windstill über Details der angestrebten Planung für einen Windpark im Gebiet zwischen Obschwarzbach und Mettmann unterrichtet.

Demnach will das weltweit in der Entwicklung und Finanzierung sowie dem Bau und
Betrieb von Windkra6- und Solarprojekten tätige Unternehmen in den kommenden Jahren in dem vom Regierungspräsidium Düsseldorf ausgewiesenen Beschleunigungsgebiet „Met01-A“ mehrere Windräder errichten. Auf dieser knapp 30 Hektar großen landwirtschaflich genutzten Fläche mit diversen Wohnhäusern in direkter Nähe sollen nach den derzeitigen Vorstellungen des Projektierers künftig vier Großanlagen der 7-Megawatt-Klasse gebaut werden.

Im Nachgang zu einer anderthalbstündigen Videokonferenz mit „wpd“ möchte Windstill die dort erhaltenen Informationen (neutral) an interessierte Bürger weitergeben und über die bisher erfahrenen Details zu den Anlagen sowie den aktuellen Stand der Projektierung des Windparks informieren.

Die Initiative hat deshalb bei der Kreispolizeibehörde einen

Infospaziergang Windkraft

angemeldet und lädt alle interessierten Bürger zu reger Teilnahme ein. Der kurze Spaziergang wird zum geplanten Gelände des Windparks führen und startet am

Sonntag, den 30. August 2026, um 16.00 Uhr.

Treffpunkt ist der Parkplatz am Feldausgang des Löffelbeckweges in Metzkausen. Im Anschluss besteht bei einem Get-together Gelegenheit zum Gedankenaustausch bei Würstchen und kühlen Getränken.

Das Windkraftgebiet Met01-A. – Foto: windstill.

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13. August 2026

Laufende Verbändeanhörung

Wieviel Windkraftflächen für Mettmann?

Das Wind-an-Land-Gesetz von 2022 hat bundesweit sogenannte Flächenziele zur
Ausweisung von Windenergiegebieten festgelegt. Auch Mettmann steuert mit dem Gebiet
Met01-A zwischen Obschwarzbach und der Stadt rund 30 Hektar zu der vom Regierungs-
bezirk Düsseldorf geforderten Gesamtfläche von 4.151 ha bei. Allerdings sind zwischen Rhein
und Weser mittlerweile zahlreiche WKAs genehmigt bzw. im Bau, die bisher überhaupt nicht
in das zu erbringende Flächenziel eingerechnet wurden. Ein neues Gesetz der nordrhein-
westfälischen Landesregierung 1 will diesem Umstand jetzt Rechnung tragen.

Einer weiterer Hintergrund für die Gesetzesnovelle sind laut Landesregierung mehrere
anhängige Normenkontrollverfahren gegen die Flächenausweisungen einzelner Regierungs-
bezirke, die das Erreichen des Flächenziels gefährden könnten. Dazu zählt auch eine Klage
aus Mettmann. Vor diesem Hintergrund möchte das Wirtschaftsministerium NRW nach
eigenen Aussagen „eine höhere Sicherheit“ für die Regionalpläne erreichen. Zurzeit läuft
noch bis zum 17. August eine sogenannte „Verbändeanhörung“ zu dem geplanten Entwurf.

Der diskutierte Gesetzesentwurf sieht die Anrechenbarkeit bereits genehmigter Windkraft-
anlagen außerhalb der Flächen der Regierungspräsidien auf die zu erbringenden Gesamt-
flächenwerte vor. Zusätzlich erlaubt er sogar eine ‚grenzüberschreitende’ Übertragung von
Flächen innerhalb der Regierungsbezirke NRWs.

Unter anderem hat auch die Mettmanner Initiative Windstill zu diesem Entwurf Stellung
bezogen. Laut Windstill, macht ein Einbeziehen von Windkraftflächen der bereits erfolgten
sogenannten „Positivplanung“ aber nur dann Sinn, wenn es dadurch nicht zu einer Über-
schreitung des von der Bundesregierung festgelegten Gesamtflächenziels kommt. Dies
beträgt 1,8% der Landesfläche Nordrhein-Westfalens und ist bis zum Jahr 2032 zu erbringen.
„Aus unserer Sicht muss die logische Folge sein, dass problematische Flächen, die vielfach
eine lokale Akzeptanz vermissen lassen oder sogar nachhaltigen Widerstand in der
Bevölkerung hervorrufen, in den Regionalplanungen gestrichen werden“, so die Windstill-
Vorsitzende Sylvia Arndt.

Generell gilt zudem, dass die dem Wind-an-Land-Gesetz von 2022 zugrundeliegenden
Hochrechnungen über die Entwicklung des Stromverbrauchs zunehmend relativiert und
vermindert werden. Dies zuletzt sogar von Experten des Weltklimarats (IPCC) selbst.

Beschleunigend wirkt sich außerdem die rasante technologische Entwicklung der Windkraft
aus. Das Leistungsniveau moderner Anlagen übertrifft inzwischen frühere Annahmen
deutlich. Die heute gebräuchlichen höheren und leistungsstärkeren Anlagen sind in der Lage,
wesentlich mehr Strom zu produzieren, als man noch vor wenigen Jahren für möglich hielt.
Die von der Bundesregierung 2022 zugrunde gelegten Flächenberechnungen basieren daher
auf einem nicht mehr zeitgemäßen Technologiestand.

Vor dem Hintergrund eines von weiten Bevölkerungsschichten befürworteten umfassenden
Natur-, Arten- und Landschaftsschutzes macht es zudem aus Sicht von Windstill keinen Sinn,
ohnehin ‚kritische’ Flächenausweisungen beizubehalten, die künftig nur zu weitergehenden
Konflikten und womöglich zusätzlichen Rechtsstreitigkeiten führen könnten.

Sylvia Arndt, Vorsitzende Windstill: „ Keine Überschreitung des Flächenziels des Bundes!“
Foto: Windstill.

1 https://beteiligung.nrw.de/portal/wirtschaft_nrw/beteiligung/themen/1029622

Wir wollen jetzt gerichtsfest werden

Wir wollen jetzt gerichtsfest werden

Der Regionalrat hat beschlossen, dass zwischen Mettmann und Ratingen bis zu fünf Windräder gebaut werden könnten. Dagegen wird die Windstill juristisch vorgehen.

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Zählung der Passanten

Zählung der Passanten

Wir wollten zeigen, wie viele Menschen das Naherholungsgebiet nutzen:

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RP – Online Artikel

Erneute Bürgerbeteiligung

Erneute Bürgerbeteiligung

Windstill ist mit der unzureichenden Anpassung des Regionalplans nicht zufrieden und ruft alle Bürger dazu auf, von ihrem Recht zur kritischen Stellungnahme Gebrauch zu machen.

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Regionalrat stimmt für MET01

Regionalrat stimmt für MET01

Ein Gebiet zur Ausweisung von Windkraftanlagen wurde im Regionalplan gestrichen, MET01 wurde immerhin verkleinert. Die Bürgerinitiative Windstill kämpft trotzdem weiter und ruft alle auf, sich weiter zu engagieren.

Wertverluste bei Immobilien

Wertverluste bei Immobilien

WINDSTILL hat Arbeitsmediziner geladen und den Immobilienmarkt ins Visier genommnen.

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Windkraft in NRW deutlich über Plan

Windkraft in NRW deutlich über Plan

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur von den Grünen ermutigt Entscheider eigene Wege zu gehen.

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